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Unterricht & Workshops

Santur im Tonstudio
Santur-Unterricht & Workshops

DSCF6889Als freier Dozent und Santurlehrer gibt Kioomars Musayyebi sein Wissen rund um die Santur und die persische Musik weiter.

In professionellen Workshops lernen die Teilnehmer Melodie und Rhythmus neu zu betrachten. Zudem unterrichtet er jeden Donnerstag im Haus der Vielfalt in Dortmund und jeden Freitag in der Rü Villa in Essen.



klezmerwelten 2019

Sonntag, 20.10. bis Sonntag, 27.10.2017, täglich außer Samstag

Neue Synagoge, Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen

Klezmer-Workshop
Klezmer- und orientalische Musik: Wir gründen das KlezOrient Orchestra!
für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Bei diesen klezmerwelten 2019 gehen wir mit dem Workshop einen Schritt weiter. Viele Menschen haben beim Hören und Spielen von Klezmer-Musik den Eindruck, dass sie orientalisch klingt – obwohl sie doch eigentlich aus Polen, der Ukraine, Russland und Bessarabien stammt! Wir wollen gemeinsam herausfinden warum das so ist, wie Klezmer- und orientalische Musik sich gegenseitig beeinflussen und was sie gemeinsam haben. Dazu haben wir einige der besten Klezmer-Musiker*innen der Welt und herausragende Vertreter der orientalischen Musik aus dem Ruhrgebiet eingeladen. Gemeinsam werden wir viel singen, spielen, Melodien austauschen und voneinander lernen. Jeder und jede ist eingeladen bei dieser Entdeckungsreise in jiddische und orientalische Musikwelten!

Seid dabei, wenn wir das KlezOrient Orchestra gründen, dass vielleicht sogar über die klezmerwelten hinaus weiterleben kann! 

Höhepunkt und Abschluss des Workshops ist ein Konzert mit allen Teilnehmenden in Schloss Horst. Dieser Workshop war in den vergangenen Jahren für alle Teilnehmenden ein tolles Erlebnis und eine unvergessliche Woche! Also, meldet euch schnell an!

Zeitraum und Ort

Sonntag, 20.10. bis Sonntag, 27.10.2019

In der zweiten Woche der NRW-Herbstferien.

Am Samstag, 26.10.2019 findet wegen Schabbat kein Workshop statt.

Ort: Neue Synagoge, Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen,

Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen-Zentrum

Niveau

Ihr solltet Euer Instrument gut spielen können bzw. gut singen können

und keine Angst vor neuen Sprachen und Melodien haben.

Auch Musikstudierende sind herzlich willkommen!

Workshop-Zeiten / Tagesablauf

Es ist täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr etwas los: Ihr habt Unterricht in Gesang, Instrumentalmusik und wir proben als KlezOrient Orchestra! Ihr bekommt in der Jüdischen Gemeinde ein Mittagessen, Getränke und einen Imbiss am Nachmittag.

In der Woche passen sich die Workshopzeiten / Probenzeiten an die jüdischen Feiertage an. Genaueres dazu teilen wir euch noch kurzfristig mit..

Mittwochabend (19.30 Uhr):  Auch wir sind beim Tantshoyz (Klezmer-Tanz-Abend mit Live-Musik) im Schloss Horst dabei!

Freitagabend (im Anschluss an den Workshop):

Schabbat-Feier in der Neuen Synagoge

Teilnahmegebühren / Organisatorisches:

Für Teilnehmende bis 20 Jahre: 50,00 €

Für Student*innen, ALG II-Empfänger*innen und Azubis bis 27 Jahre: 100,00 €

Für alle anderen: 250,00 €In der Teilnahmegebühr sind täglich ein Mittagessen, ein Imbiss nachmittags und Getränke enthalten

Anmeldung unter
www.klezmerwelten.de/anmeldung

Fragen oder Wünsche? Weitere Informationen unter www.klezmerwelten.de.

Andreas Schmitges ist aber auch persönlich erreichbar. Telefon: 0177 – 601 76 86, E-Mail: schmitges@aol.com

Eure Dozent*innen

Susi Evan – Klarinette

Andreas Heuser – Gitarre

Kioomars Musayyebi – Santur

Ilya Shneyveys – Akkordeon, Klavier und Orchesterleitung

Sahbi Amara – Oud & Gesang

Deborah Strauss – Violine & Gesang

Workshop-Abschlusskonzert 

Am Sonntag, 27.10.2019 seid dann ihr dran. Gemeinsam mit euren Dozent*innen findet um 18.00 Uhr das gemeinsame Abschlusskonzert in Schloss Horst statt.

Info : //www.klezmerwelten.de/2019-workshop.htm



Pilotprojekt Qualifizierung für und mit geflüchteten Musiker*innen

Neues Pilotprojekt unterstützt geflüchtete Musikschaffende beim Einstieg in die heimische Musikszene: jetzt anmelden!
Unter den Migrant*innen, die seit 2015 aus ihrer Heimat nach Deutschland geflohen sind, befinden sich auch viele Musiker*innen. Die Integration dieser Menschen, die in ihren Heimatländern künstlerisch ausgebildet wurden bzw. schon eine Karriere als Musikschaffende oder Musikpädagog*innen gemacht haben, soll mit einem neuen Projekt der beiden NRW Kultursekretariate unterstützt werden.
Die Erfahrungen dieser Menschen unterscheiden sich in der Regel deutlich von hiesigen Situationen, sei es bei der Ausbildung, den Strukturen des Musikmarktes oder beruflichen Möglichkeiten. Um diesen Künstler*innen mit ihren Kompetenzen eine Teilhabe am heimischen Musikleben zu ermöglichen, will ein Pilotprojekt ihnen im Rahmen einer allgemeinberuflichen Qualifizierung notwendige Kenntnisse vermitteln und regelmäßige Ensemblearbeit anbieten – zunächst über einen Zeitraum von vier Monaten.
Los geht es bereits im April. In den Soziokulturellen Zentren Lindenbrauerei in Unna, Bahnhof Langendreer in Bochum und dem Kulturzentrum Werkhof in Hagen wird je ein Ensemble von 6 bis 10 Musiker*innen regelmäßig wöchentlich proben. In der gemeinsa­men praktischen Arbeit können die Bedürfnisse und Fragen der Teilnehmer*innen ermittelt und bearbeitet werden.
Außerdem finden an zwei Wochenenden kompakte Fortbildungsangebote statt, in denen Kenntnisse über westliche Musiksysteme wie Notation, Tonsystem, Rhythmik sowie die Rahmenbedingungen des Musiklebens in NRW vermittelt werden. Dazu gehören Themen wie Selbstvermarktung, Künstlersozialkasse, GEMA, Vertragswesen, die Rolle von Labels und Agenturen. Die Möglichkeiten und Bedingungen einer zukünftigen Tätigkeit als Musiklehrer*in können erörtert werden. Auch die Nutzung eines Tonstudios für erste qualitätsvolle Audio-Dokumentationen ist geplant.

Als Unterrichtende sind die in Hagen ansässige Musikerin Maren Lueg (Nay, Saxophon), der in Essen lebende Santur-Spieler Kioomars Musayyebi und der in Soest beheimatete Oud-Spieler Sahbi Amara vorgesehen. Alle drei haben bereits mit geflüchteten Musiker*innen gearbeitet und Ensembles geleitet. Sie beherrschen mehrere Sprachen, falls die Deutschkenntnisse der Teilnehmer*innen noch nicht ausreichend sind.
Die drei Soziokulturellen Zentren und die drei Dozent*innen werden von den beiden NRW Kultursekretariaten in Wuppertal und Gütersloh unterstützt, die das Projekt mit Hilfe des Landes NRW durchführen. Begleitet wird das Projekt zudem von der Landesmusikakademie NRW, dem Landesmusikrat NRW und dem Landesverband der Musikschulen NRW sowie der Musikschule Bochum. Die Beteiligung interessierter heimischer Musiker*innen ist ausdrücklich vorgesehen und erwünscht.

Mit einem gemeinsamen Auftakt beginnt das Projekt nach Ostern (der Termin wird noch bekanntgegeben). Beendet wird die viermonatige Pilotphase mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung, einer Teilnahme-Bescheinigung und einer Audio-Aufnahme der Ensemblearbeit. Am Ende haben die Teilnehmer*innen theoretische wie praktische Anregungen erhalten, um die Chancen zu einer selbstständigen Lebensführung als Musiker*innen oder Musikpädagog*in abzuwägen. Daher ist eine Fortsetzung des Projektes über die vier Monate hinaus geplant.
Nähere Informationen und verbindliche Anmeldungen sind möglich bei Maren Lueg (Marenlueg@gmail.com) Kioomars Musayyebi (Kioomars.musayyebi@googlemail.com) und Sahbi Amara (Sahbi_amara@yaohoo.de). (Hier muss noch geklärt werden, ob die
Termine Qualifizierungsmaßnahme für Geflüchtete Musiker:
Sehr wichtig: für Alle Teilnemhmer zusammen aus allen Städten Donnerstag (Feiertag) 10 Mai Ganztägiges Seminar in Bochum Langendreer, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum.
Sehr wichtig: Ganztägig Abschluss, Seminar, Samstag 4 August , für alle Teilnemhmer zusammen aus allen Städten im Kulturzentrum Werkhof Hohenlimburg Herrenstr. 17, 58119 Hagen (Hohenlimburg).
Die Teilnehmer aus ganz NRW können für regelmässige Treffen nach Hagen unter der Leitung von Maren Lueg oder/und Bochum unter der Leitung von Kioormars Musayyebi oder/und Unna unter der Leitung von Sahbi Amara kommen.
Die Teilnehemer können frei wählen ob sie nach Una, Bochum oder Hagen kommen möchten zu den regelmässigen Terminen von April bis Anfang August. Jeder Teilnehemer muss mindestens 28 von April bis Anfang August Stunden der Regelmässigen Termine in Hagen, Una oder Bochum besucht haben plus die 2 Tages Seminare am 10 Mai und 4 August. Fahrtkosten zu den Terminen werden nach Absprache erstattet.
Termine für Treffen Bochum :
03.04 / 17.04 / 09.05 / 23.05 / 12.06 / 26.06 / 03.07 / 17.07 jeweils 13:00 bis 17:00 Uhr.
Kontakt Person für Anmeldung:
Kioomars Musayyebi
Email: kioomars.musayyebi@gmail.com
Veranstaltungsort:
Bahnhof Langendreer Bochum
Wallbaumweg 108
44894 Bochum



Neue Kurse beim Multikulturellen Forum

Auch in Lünen und Dortmund können Interessierte jetzt das Instrument Santur kennenlernen. Nähere Informationen und ein Anmeldeformular gibt es unter www.multikulti-forum.de



Neue Workshopreihe – Plattform für Transkulturelle Neue Musik

Plattform für Transkulturelle Neue Musik in der Philharmonie Bochum

Auf Anregung der Zukunftsakademie NRW entsteht in 2016 die Plattform für Transkulturelle Neue Musik (Arbeitstitel). Im Netzwerk mit dem Musikforum Ruhr in Bochum, den Instituten für Neue Musik und dem Institut für Transkulturelle Musikwissenschaft der Hochschule für Musik und Tanz Köln dem Institut für Computermusik und Neue Medien der Folkwang Universität der Künste Essen, der Musikschule Bochum und den Bochumer Symphonikern und ON-Neue Musik Köln e.V. wird die Plattform als Arbeitsraum zur Entwicklung, Reflektion und Vermittlung Neuer Musik mit außereuropäischen Instrumenten und der Transformation hybrider musikkultureller Identitäten dienen.

Im Jahr 2016 sind drei Workshops geplant, in denen sich neue Werke und Formen musikalischer Interaktion von der elektroakustischer Transformation eines individuellen Instrumentalspieles über gelenkte improvisatorische Interaktionen bis zu kompositorischen Konzepten für Kammerensembles entwickeln können. Begleitend zu den künstlerischen Prozessen wird eine musikwissenschaftliche Reflektion stattfinden, die eingebettet ist in ein internationales Netzwerk mit Partnern aus Köln, Essen, Hannover-Hildesheim, Istanbul, Bristol und Montreal. Die Arbeiten des Jahres 2016 werden im November im Rahmen einer Woche mit Konzerten und einer Tagung am Musikforum Ruhr in Bochum uraufgeführt werden. Parallel hierzu ist ein Konzert mit Kammerensembles der Bochumer Symponiker mit Solisten außereuropäischer Instrumente geplant. Eine begleitende Tagung wird die künstlerisch-wissenschaftlichen Standpunkte der internationalen Partner abbilden.


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