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Unterricht & Workshops

Santur im Tonstudio
Santur-Unterricht & Workshops

 

 


DSCF6889Als freier Dozent und Santurlehrer gibt Kioomars Musayyebi sein Wissen rund um die Santur und die persische Musik weiter.

In professionellen Workshops lernen die Teilnehmer Melodie und Rhythmus neu zu betrachten. Zudem unterrichtet er jeden Donnerstag im Haus der Vielfalt in Dortmund und jeden Freitag in der Rü Villa in Essen.


 

 


   

Pilotprojekt Qualifizierung für und mit geflüchteten Musiker*innen

Neues Pilotprojekt unterstützt geflüchtete Musikschaffende beim Einstieg in die heimische Musikszene: jetzt anmelden!
Unter den Migrant*innen, die seit 2015 aus ihrer Heimat nach Deutschland geflohen sind, befinden sich auch viele Musiker*innen. Die Integration dieser Menschen, die in ihren Heimatländern künstlerisch ausgebildet wurden bzw. schon eine Karriere als Musikschaffende oder Musikpädagog*innen gemacht haben, soll mit einem neuen Projekt der beiden NRW Kultursekretariate unterstützt werden.
Die Erfahrungen dieser Menschen unterscheiden sich in der Regel deutlich von hiesigen Situationen, sei es bei der Ausbildung, den Strukturen des Musikmarktes oder beruflichen Möglichkeiten. Um diesen Künstler*innen mit ihren Kompetenzen eine Teilhabe am heimischen Musikleben zu ermöglichen, will ein Pilotprojekt ihnen im Rahmen einer allgemeinberuflichen Qualifizierung notwendige Kenntnisse vermitteln und regelmäßige Ensemblearbeit anbieten – zunächst über einen Zeitraum von vier Monaten.
Los geht es bereits im April. In den Soziokulturellen Zentren Lindenbrauerei in Unna, Bahnhof Langendreer in Bochum und dem Kulturzentrum Werkhof in Hagen wird je ein Ensemble von 6 bis 10 Musiker*innen regelmäßig wöchentlich proben. In der gemeinsa­men praktischen Arbeit können die Bedürfnisse und Fragen der Teilnehmer*innen ermittelt und bearbeitet werden.
Außerdem finden an zwei Wochenenden kompakte Fortbildungsangebote statt, in denen Kenntnisse über westliche Musiksysteme wie Notation, Tonsystem, Rhythmik sowie die Rahmenbedingungen des Musiklebens in NRW vermittelt werden. Dazu gehören Themen wie Selbstvermarktung, Künstlersozialkasse, GEMA, Vertragswesen, die Rolle von Labels und Agenturen. Die Möglichkeiten und Bedingungen einer zukünftigen Tätigkeit als Musiklehrer*in können erörtert werden. Auch die Nutzung eines Tonstudios für erste qualitätsvolle Audio-Dokumentationen ist geplant.

Als Unterrichtende sind die in Hagen ansässige Musikerin Maren Lueg (Nay, Saxophon), der in Essen lebende Santur-Spieler Kioomars Musayyebi und der in Soest beheimatete Oud-Spieler Sahbi Amara vorgesehen. Alle drei haben bereits mit geflüchteten Musiker*innen gearbeitet und Ensembles geleitet. Sie beherrschen mehrere Sprachen, falls die Deutschkenntnisse der Teilnehmer*innen noch nicht ausreichend sind.
Die drei Soziokulturellen Zentren und die drei Dozent*innen werden von den beiden NRW Kultursekretariaten in Wuppertal und Gütersloh unterstützt, die das Projekt mit Hilfe des Landes NRW durchführen. Begleitet wird das Projekt zudem von der Landesmusikakademie NRW, dem Landesmusikrat NRW und dem Landesverband der Musikschulen NRW sowie der Musikschule Bochum. Die Beteiligung interessierter heimischer Musiker*innen ist ausdrücklich vorgesehen und erwünscht.

Mit einem gemeinsamen Auftakt beginnt das Projekt nach Ostern (der Termin wird noch bekanntgegeben). Beendet wird die viermonatige Pilotphase mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung, einer Teilnahme-Bescheinigung und einer Audio-Aufnahme der Ensemblearbeit. Am Ende haben die Teilnehmer*innen theoretische wie praktische Anregungen erhalten, um die Chancen zu einer selbstständigen Lebensführung als Musiker*innen oder Musikpädagog*in abzuwägen. Daher ist eine Fortsetzung des Projektes über die vier Monate hinaus geplant.
Nähere Informationen und verbindliche Anmeldungen sind möglich bei Maren Lueg (Marenlueg@gmail.com) Kioomars Musayyebi (Kioomars.musayyebi@googlemail.com) und Sahbi Amara (Sahbi_amara@yaohoo.de). (Hier muss noch geklärt werden, ob die
Termine Qualifizierungsmaßnahme für Geflüchtete Musiker:
Sehr wichtig: für Alle Teilnemhmer zusammen aus allen Städten Donnerstag (Feiertag) 10 Mai Ganztägiges Seminar in Bochum Langendreer, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum.
Sehr wichtig: Ganztägig Abschluss, Seminar, Samstag 4 August , für alle Teilnemhmer zusammen aus allen Städten im Kulturzentrum Werkhof Hohenlimburg Herrenstr. 17, 58119 Hagen (Hohenlimburg).
Die Teilnehmer aus ganz NRW können für regelmässige Treffen nach Hagen unter der Leitung von Maren Lueg oder/und Bochum unter der Leitung von Kioormars Musayyebi oder/und Unna unter der Leitung von Sahbi Amara kommen.
Die Teilnehemer können frei wählen ob sie nach Una, Bochum oder Hagen kommen möchten zu den regelmässigen Terminen von April bis Anfang August. Jeder Teilnehemer muss mindestens 28 von April bis Anfang August Stunden der Regelmässigen Termine in Hagen, Una oder Bochum besucht haben plus die 2 Tages Seminare am 10 Mai und 4 August. Fahrtkosten zu den Terminen werden nach Absprache erstattet.
Termine für Treffen Bochum :
03.04 / 17.04 / 09.05 / 23.05 / 12.06 / 26.06 / 03.07 / 17.07 jeweils 13:00 bis 17:00 Uhr.
Kontakt Person für Anmeldung:
Kioomars Musayyebi
Email: kioomars.musayyebi@gmail.com
Veranstaltungsort:
Bahnhof Langendreer Bochum
Wallbaumweg 108
44894 Bochum


 

 


Neue Kurse beim Multikulturellen Forum

Auch in Lünen und Dortmund können Interessierte jetzt das Instrument Santur kennenlernen. Nähere Informationen und ein Anmeldeformular gibt es unter www.multikulti-forum.de


 

 


Neue Workshopreihe – Plattform für Transkulturelle Neue Musik

Plattform für Transkulturelle Neue Musik in der Philharmonie Bochum

Auf Anregung der Zukunftsakademie NRW entsteht in 2016 die Plattform für Transkulturelle Neue Musik (Arbeitstitel). Im Netzwerk mit dem Musikforum Ruhr in Bochum, den Instituten für Neue Musik und dem Institut für Transkulturelle Musikwissenschaft der Hochschule für Musik und Tanz Köln dem Institut für Computermusik und Neue Medien der Folkwang Universität der Künste Essen, der Musikschule Bochum und den Bochumer Symphonikern und ON-Neue Musik Köln e.V. wird die Plattform als Arbeitsraum zur Entwicklung, Reflektion und Vermittlung Neuer Musik mit außereuropäischen Instrumenten und der Transformation hybrider musikkultureller Identitäten dienen.

Im Jahr 2016 sind drei Workshops geplant, in denen sich neue Werke und Formen musikalischer Interaktion von der elektroakustischer Transformation eines individuellen Instrumentalspieles über gelenkte improvisatorische Interaktionen bis zu kompositorischen Konzepten für Kammerensembles entwickeln können. Begleitend zu den künstlerischen Prozessen wird eine musikwissenschaftliche Reflektion stattfinden, die eingebettet ist in ein internationales Netzwerk mit Partnern aus Köln, Essen, Hannover-Hildesheim, Istanbul, Bristol und Montreal. Die Arbeiten des Jahres 2016 werden im November im Rahmen einer Woche mit Konzerten und einer Tagung am Musikforum Ruhr in Bochum uraufgeführt werden. Parallel hierzu ist ein Konzert mit Kammerensembles der Bochumer Symponiker mit Solisten außereuropäischer Instrumente geplant. Eine begleitende Tagung wird die künstlerisch-wissenschaftlichen Standpunkte der internationalen Partner abbilden.


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